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02
2017

REKORD UND STARKE EMOTIONEN BEI DEM 10. GENSAN GIULIETTA&ROMEO HALF MARATHON

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(Verona)- Die zehnte Edition des Gensan Giulietta e Romeo Half Marathons, die heute Morgen stattgefunden hat, ist durch verschiedene Rekords gekennzeichnet: wie z.B. den Streckenrekord, den Rekordbesuch, den Solidaritätsrekord, den „Lächelnrekord“, den Rekord von den Leute, die Lust hatten, dabei zu sein, Spaß zu haben und zu wettrennen. Das ist der am meisten besuchte Marathon in Nord Italien und seit diesem Jahr ist er dank dem „Gold Label“, von Fidal anerkannt, sogar vergoldet.

Drei Personen werden in dieser Edition besonderes erinnert. Der erste ist der schnellste Edwin Koech aus Kenia, der mit 1h00´24“ der neue Rekordinhaber geworden ist. Ein besseres Tempo als 1h00´51“ von William Kibor aus dem selben Land im Jahr 2014 gemacht.

Das ist für Koech der zweite Sieg in Verona, weil er der Gewinner vom Veronamarathon im November 2016 ist. In 2h10´53“ ist er als erster durchs Ziel auf den Piazza Bra vor der Arena gelaufen. Heute hat er viele Zwischenergebnisse erreicht: 14´48“ auf die 5000 m, 29´15“ auf die 10,5 Km, 42´45“ auf die 15 Km und mit einem durchschnittlichen Tempo von 2´50 per Km.

Das sind die Worte des Siegers, als er durch das Ziel gelaufen ist: „Ich wollte in diese schöne Stadt zurückkommen und deswegen habe ich mit Stanley Biwott, Sieger des New York Marathons 2015, in meiner Heimatstadt Kapsabet hart trainiert. Ich habe gewonnen, ich habe meinen persönlichen Rekord, der 1h01´16“ war, verbessert und ich habe dank dem neuen Streckenrekord vor allem die Zuschauer und die Organisator beglückt. Ich bin schon ab dem 3. Km fast allein gelaufen. Ich war schon so sehr schnell, aber ich wollte noch schneller laufen. Die Strecke ist gar nicht einfach, aber ich will sie in weniger als eine Stunde rennen. Ich werde wieder kommen und werde versuchen, mit dem Tempo 59´50“ zu gewinnen, weil ich glaube, dass ich es schaffen werde. Inzwischen konzentriere ich mich auf einen großen Marathon im April“.

Mit dem Tempo 1h03´08“, also + 2´43“, ist Bernard Bett als zweiter angekommen. Wegen der Affengeschwindigkeit Koechs konnte Bett den Erfolg von letztem Jahr nicht wiederholen.

Als dritter ist Robert Ndiwa, Sieger im Jahr 2013, mit dem Tempo 1h03´15“ angekommen. Danach der Italiener Xavier Chevrier mit dem Tempo 1h04´52“. Er ist ein Berg- und Straßenlaufrunner.

Die zweite Protagonistin ist Mimi Bele Gebregeiorges, die Siegerin des Wettlaufs für Frauen, die in Äthiopien geboren ist, aber die in Barhein wohnt. Es war ihr Debüt mit der Strecke von 21,097 Km und sie hat den Wettlauf mit dem neuen Rekord von 1h09´15“ gewonnen. Sie hat den alten Rekord von 1h09´45“ besiegt, der Valeria Straneo bei der italienischen Meisterschaft im Jahr 2014 gehörte. Auch Mimi, Olympia-Athletin der 1500- und 5000-Meter-Läufe, ist fast die ganze Zeit allein gerannt. Ihre Worte über den Marathon: „Ich freue mich so sehr! Das war mein erster Halbmarathon und ich wusste schon vorher, dass ich dazu fähig war aber ich musste es mir erstmal beweisen. Ich bin ab sofort schnell gelaufen und ich habe schon am Anfang versucht, einen hohen Rhythmus beizuhalten. Vor allem in den letzten Kilometers war ich etwas müde, aber zwei Sachen haben mir sehr geholfen, bis zum Ende durchzuhalten: das Laufen durch die Straßen, voll von der Leute dieser wunderbaren Stadt, und die Amateuren, die auch durch die Straßen rannten. Es gab eine große Anfeuerung und so eine menschliche Wärme, dass ich die Gänsehaut hatte. Das alles war sehr wichtig für mich“.

Mit den zwei Italienerinnen, Fatna Maraoui, als zweite mit 1h12´37“, und Rosalba Console, als dritte mit 1h12´48“, ist das Podest komplett.

Der dritte Protagonist ist Max Bogdanich, fast 51 Jahre alt. Kein Podest für ihn, aber trotzdem war seine Anwesenheit für das Projekt „Il sorpasso di Max“ (Max Überholung) wesentlich. Der italienische Sieger des Meistermarathons 2015 und 2016 ist als letzter gestartet mit dem Ziel, fast komplett erreicht, alle zu überholen. Er war nicht ganz fit, aber trotzdem hat er die Zähne zusammengebissen und mehr als 7000 Personen überholt. Damit konnte die Organisation Abeo von der Firma AGSM ein Euro für jeden, der überholt wurde, verdienen. Max Tempo ist 1h20´28“, in Real- Time ist es seit seinem Start 1h16´22“. Das ist ein gutes Tempo, wenn man an das Slalom denkt, das er machen musste, um die Athleten zu überholen. Er war der 112, aber trotzdem mit der Hilfe seiner Schutzengel, Paola Pezzo und Gianpaolo Bendinelli, hat Max erlaubt, viel Geld zu spenden. Es ist offiziell, dass die AGSM, heute von dem Präsident Fabio Venturi vertreten, die Gesamtsumme auf 10.000,00 Euro aufgerundet hat.

Der Gensan Giulietta&Romeo Half Marathon ist wie jedes Jahr Sergio Pennacchioni gewidmet. Er war ein unvergessbarer Sportler aus Verona. Die Trophäe zeichnet den meisten vertretenen Sportverein aus und dieses Jahr wurde sie dem Team Km Sport mit 158 Athleten verliehen.

Am selben Tag wurde auch der AGSM Duo Half Marathon gelaufen. Das ist eine Stafette für alle Amateuren. 700 Teams, jedes mit 2 Partners, haben daran teilgenommen und jeder von den beiden ist 10,5 Km gelaufen.

Mit der Schlussfeier „Pasta Party“ bei der AGSM Sporthalle endet die zehnte Rekordedition. Dort haben auch die Siegerehrungen stattgefunden.

Nächste Termine sind am 5. März mit dem Wohltätigkeitslauf, allen Frauen gewidmet, „La Corsa di Giulietta“ (Giuliettas Lauf) und am 19. November mit der neuen Edition des Veronamarathons. Der 42,195 Km Lauf ist eine der wichtigsten Veranstaltungen in Italien, weil sie als italienische National- und Mastersmeisterschaften von Fidal gültig ist. Die besten italienischen Marathonläufer aller Alter werden daran teilnehmen, um den italienischen Titel zu gewinnen. Es wird sicherlich eine Veranstaltung voll von Erregungen und starke Emotionen so wie es heute passiert ist, wie es in der Vergangenheit schon passiert ist und wie es in der Zukunft bestimmt passieren wird.

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